Assistenzhund

Durch die großen Erfolge bei der Delphintherapie, wollte ich für Lucas einen ständigen „tierischen Begleiter“ haben.
So besuchte ich mit Lucas die Ausbildungsstation der „Kynos-Stiftung“  in Rostock. Eigentlich hatte Lucas große Angst vor Hunden. Als ich ihm jedoch sagte, er würde einen eigenen Hund bekommen, war von dieser Angst nichts mehr übrig. 

Es war wie ein Wunder.

So bekamen wir am 15. Dezember 2003, die erst 8 Monate alte Hündin Anny von der Kynos-Stiftung. Wir wollten erst mal sehen, ob Lucas sich an das Tier gewöhnen würde und ob es ihm helfen könnte.

Deshalb war die Hündin auch noch nicht ausgebildet. Die Erfolge waren groß, Lucas und Anny wurden richtig gute Freunde. Lucas entwickelte eigene Spiele mit ihr, was ihm vorher noch nie möglich war. Er nahm „seinen Hund“  in Schutz. Seine Aggresionen ließen nach. Anny wurde für ihn zu einem Ruhepol. Sie konnte Lucas’ Selbstvertrauen unheimlich stärken, er ist stolz wenn er Anny an die Leine nehmen darf. Auch Verantwortung lernte Lucas zu übernehmen, in dem er sie füttert, sich um sie kümmert.

Anny ist nicht nur ein Helfer auf vier Pfoten, sondern auch Balsam für die Seele. Anny wurde speziell für Lucas ausgebildet und wurde uns im Dezember 2004 offiziell als „Assistenzhund“ übergeben.

Artikel aus der Zeitschrift „Der Hund“:
Ausgabe 5/2005 – Seite 22 | Seite 23
Ausgabe 5/2006





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